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Amsel
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Die Amsel ist ein echter Kosmopolit: Sie kommt in Europa, Asien, Nordafrika, Australien und Neuseeland vor.
Ursprünglich ein reiner Waldvogel, siedelte sie sich als Kulturfolger nach und nach auch in Gärten und Parks an. Nur ein Teil der Amseln zieht im Winter in wärmere Gefilde, der andere Teil bleibt im Brutgebiet.
Die häufigste Drosselart Europas ist im Jugendkleid dunkelbraun mit helleren Flecken, später dann schwarz bis braunschwarz (Männchen) bzw. dunkelbraun bis olivgrau (Weibchen).
Der Gesang der Amseln ist sehr häufig zu hören. Jedes Männchen beginnt seinen Gesang anders und reagiert gesanglich auf Kontrahenten. Der Reviergesang besteht aus drei Teilen: flötende Töne zu Beginn, gefolgt von melodischen Strophen und einem „Anhängsel“. Ein hartes „tack“, oft auch wiederholt, deutet auf Unsicherheit oder Angst des rufenden Vogels hin. Es kann sich bis zum regelrechten Zetern steigern.
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Auerhahn
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Der große Auerhahn macht schnalzende, klappernde Töne, wenn er seinen Schwanz zum Rad schlägt und nach einem Weibchen balzt. Europas größter Hühnervogel wird rund 3,5 bis 6 Kilo schwer, also etwa so groß wie eine Gans. Die Hennen sind deutlich kleiner und wiegen etwa 1,5 bis 3 Kilo. Der Hahn ist dunkelgrau-schwarz gefärbt, seine Brustfedern schillern blaugrün und metallisch. Das Federkleid der Henne ist bräunlich und unscheinbar. In Europa ist der Auerhahn in den letzten Jahren selten geworden, weil sein Lebensraum weniger wird. Offene Wälder mit Sümpfen und Mooren sind das bevorzugte Revier der großen Vögel. Dort finden sie ihre abwechslungsreiche Kost - Insekten, Würmer und Schnecken werden vom Auerhahn genauso verspeist wie Knospen, Blüten oder Beeren.
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Bär
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Bären sind bekannt für ihr Brummen. Der Braunbär ist in den Hochgebirgen sehr selten geworden. Wenige davon bewohnen heute die letzten großen Wälder Europas, Asiens und Nordamerikas. Die meiste Zeit des Jahres lebt der Bär als Einzelgänger im Gebirge. Wie die Braunfärbung ist auch die Ernährung dieser Allesfresser in verschiedenen Gegenden unterschiedlich. Wir finden gebietsweise reine Vegetarier, es gibt aber auch Bären, die sich ausschließlich von der Jagd auf größere Wild- und Haustiere ernähren. Die „kuscheligen“ Riesen sind sehr scheu, der Mensch zählt zur ihrem natürlichen Feind.
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Baumfallen
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„Baum fällt“! Die Fälltechnik in der Forstwirtschaft ist eine eigene sensible Wissenschaft. Aufgrund von Sicherheitsaspekten muss hier sehr gewissenhaft vorgegangen werden etwa beim Aufarbeiten von Sturmholz, das häufig unter hoher Spannung steht. Dabei ist der Gefahrenumkreis oft deutlich größer als die Baumlänge. Vielfach sind daher bei Forstarbeiten auch Sperren von Wanderwegen und Straßen nötig.
Die wohl geläufigste Technik des Fällens ist die Fallkerbanlage mit Fallkerb und Fällschnitt. Wichtige Hilfsmittel sind Motorsäge und Fällheber. Daneben gibt es spezielle Holzernte-Maschinen (Holzvollernter, „Harvester“) oder auch den Schnitt aus dem Hubschrauber.
Vor dem ersten Schnitt muss der Baum anhand etlicher Faktoren genau beurteilt werden („Baumansprache“). Nach dem Fällen folgt das Aufarbeiten – also das Zerlegen des Baumes in die entsprechenden Holzstücke.
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Biber
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Wenn er seinen Bau bedroht sieht, beginnt der Biber lautstark zu fauchen und mit seinem Schwanz gegen die Wasseroberfläche zu klopfen. Bekannt sind die Biber vor allem für ihre starken Nagezähne, mit denen sie Bäume fällen. Daraus bauen die geschickten Nager dann Dämme, die ein bis anderthalb Meter hoch und bis zu 100 m lang sind. Biber sind hervorragend an das Leben im Wasser angepasst und können bis zu 15 Minuten tauchen. Sie leben vor allem an langsam fließenden Flüssen und an Seen mit bewachsenen Ufern in Teilen Europas und in Nordamerika. Durch ein erfolgreiches Wiederansiedelungsprojekt der Bundesforste sind sie auch in den Donauauen wieder heimisch geworden. Sie fressen ausschließlich Pflanzen, bevorzugt Kräuter, Sträucher, Wasserpflanzen und Bäume.
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Birkhuhn
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Birkhähne blasen, zischen, kullern und gurgeln bei der Balz, um die Aufmerksamkeit ihrer Hennen zu erreichen. Das männliche Birkhuhn ist einer der schönsten und buntesten heimischen Vögel und gehört zur Gattung der Raufußhühner. Zu erkennen ist der Birkhahn an den zwei am Kopf sitzenden, charakteristischen roten Verdickungen, den so genannten „Rosen“. Birkhühner sind etwas größer als ein Haushuhn - der Birkhahn wird rund 50cm groß, die Birkhenne nur etwa 40 cm. Birkhühner sind selten und leben bevorzugt in Moor- und Heidegebieten sowie im Gebirge an der Baumgrenze.
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Blaumeise
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Die kleinen Akrobaten, die bei der Futteraufnahme mitunter akrobatisch kopfüber an Ästen hängen, sind leicht zu erkennen: Weißer Kopf mit schwarzem Augenstreif und hellblauer Oberseite, Brust und Bauch gelb, Bürzel, Schwanz und Flügel ebenfalls charakteristisch blau.
Bei uns in Mitteleuropa sind Blaumeisen sehr häufig. Neben Europa kommen sie noch in einigen angrenzenden asiatischen Gebieten sowie in Nordafrika vor. Baumhöhlen oder – wo angeboten – Nistkästen werden zum Brüten genutzt.
Für uns Menschen sind männliche und weibliche Blaumeisen äußerlich nur sehr schwer zu unterscheiden. Die Blaumeisen selbst tun sich da leichter – und zwar im ultravioletten Lichtbereich, den sie, wie man mittlerweile weiß, optisch wahrnehmen können.
Zwei bis drei hohe, sehr ähnliche Laute („zizi“ oder „zizizi“) eröffnen den Reviergesang der Blaumeise. Anschließend folgt ein typischer Triller in etwas tieferer Tonlage, der meist aus 5 bis 15 kürzeren Elementen besteht.
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Buchfink
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Buchfink-Männchen sind anhand der Kopffärbung relativ einfach erkennbar: Oberseite und Nacken sind blau-grau, die Unterseite braun-rot. Das Weibchen ist auf der Kopfoberseite grünlich-braun, an der Unterseite heller grau-braun. Ebenfalls auffällig sind zwei weiße Flügelbinden, sein wellenförmiger Flug und das Kopfnicken beim Laufen am Boden.
Buchfinken kommen in Europa, Nordafrika und Westasien bis 1.500 m Seehöhe vor - bevorzugt in Wäldern, aber auch in Gärten und Parks.
Als Lockruf gibt der Buchfink ein lautes, namensgebendes „fink, fink“ von sich. Sein Flugruf ist ein gedämpftes "jüp, jüp". Ab März ertönt sein lauter Gesang, der mit einem Triller endet, aber selbst für Spezialisten nur schwer zu „übersetzen“ ist: in etwa „zizizizjazjazoritiu-zip“ oder „zipzipzip“. Je nach Lebensraum gibt es auch regionale Dialekte im Ruf.
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